50 Jahre AMG mit IWC am 24h Nürburgring 2017 #IWCRacing

Das Highlight des Jahres an der Nürburgring-Nordschleife ist jeweils das 24-Stunden-Rennen und dieses Jahr durften wir zusammen mit AMG und IWC Schaffhausen gleichzeitig noch das 50-jährige Jubiläum von AMG feiern, allerdings ist, zumindest aus sportlicher Sicht, ein wahres Drama daraus entstanden. Doch beginnen wir von vorne.

Das 1967 von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher in Grossaspach gegründete Unternehmen hat innert einem halben Jahrhundert seine Stellung als überaus erfolgreiche Sportwagen- und Performance-Marke über zahlreiche Erfolge im Motorsport und durch die Entwicklung einzigartiger Strassenfahrzeuge immer weiter ausgebaut. Das Affalterbacher Unternehmen ist heute als hundertprozentige Tochter der Daimler AG die sportliche Speerspitze des Konzerns.

Das Geburtstagsgeschenk von AMG an sich selbst ist eine exklusive Kleinserie vom AMG GT3. Mit einzigartigem Farbkonzept und einer strengen Limitierung auf lediglich fünf Fahrzeuge ist das Sondermodell wohl für viele Sammler ein Spekulationsobjekt für eine mögliche Wertsteigerung. Obwohl der GT3 Edition 50 ohne Strassenzulassung kommt, kann er im Gegensatz zu z.B. dem in der VLN eingesetzten AMG GT3 auch Passagiere befördern, da er auch auf der Beifahrerseite über einen Schalensitz verfügt. Jedes der fünf Fahrzeuge wird mit einer IWC Ingenieur Chronograph Sport Edition „50 Jahre AMG“ ausgeliefert. Aber kann ich die Uhr auch kaufen, obwohl ich den 500’000 Euro teuren AMG nicht will? Ja das geht!

Die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Partners Mercedes AMG lanciert IWC die IWC Ingenieur Chronograph Sport Edition „50th Anniversary of Mercedes AMG“, auf 250 Exemplare limitiert, zum Preis von 13‘000 EUR oder 12’600 CHF. Der sportliche Manufakturchronograph im Titangehäuse verfügt über einen Magnetfeldschutz im Design einer Bremsscheibe. Im Frühjahr hat IWC die neue Ingenieur-Kollektion vorgestellt, deren Design sich stark an den ersten Generationen des Stilklassikers aus den 1950er-Jahren orientiert und die ab Herbst erhältlich sein wird.

Die Ingenieur Chronograph Sport Edition «50th Anniversary of Mercedes-AMG» (Ref. IW380902) wird vom Manufakturkaliber 89361 mit Flybackfunktion angetrieben. Das Gehäuse ist aus Titan und das Zifferblatt mit Tachymeterskala argentéfarben. Wie die erste Ingenieur von 1955 verfügt dieser Zeitmesser über einen Weicheisen-Käfig für den Magnetfeldschutz. Das Zifferblattdesign der Uhr nimmt die typische Farbkombination von Rennstrecken wie dem Nürburgring auf – etwa mit Rot und Weiss für die Curbs sowie Schwarz für den Asphalt. Als Sahnehäubchen war IWC Sponsorin des Mercedes-AMG-Teams HTP Motorsport mit Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Edoardo Mortara und Edward Sandström.

Und genau dieses Team lag lange Zeit aussichtsreich im Rennen, fiel in der chaotischen, regnerischen Schlussphase aber noch aus. Der favorisierte Black-Falcon-AMG #3 (Müller/Jäger/Engel/Seyffarth) kollidierte schon nach zweieinhalb Stunden während einer Code-60-Zone mit dem Glickenhaus-SCG #704. Endresultat: Platz 24. Der HTP AMG GT3 mit der Nummer 47 (Asch/Baumann/Hohenadel/Mücke), kollidierte nach dreieinhalb Stunden und fiel aus.

Zum Ende kämpften sich die Vorjahressieger im Black-Falcon-AMG #1 (Engel/Christodoulou/Buurman/Metzger) knapp am Podest vorbei auf Platz fünf. Das Haribo-Team #8 (Alzen/Arnold/Götz/van der Zande) verlor zunächst Uwe Alzen, der sich einen grippalen Infekt zugezogen hatte. Als noch schlimmer erwies sich eine Zeitstrafe von 3:32 Minuten für Missachten von Flaggensignalen. Am Ende reichte es für Platz neun. Drei weitere Kunden-AMGs liefen auf den Plätzen 13 bis 15 ein.

Wie gewohnt spielt an der Nürburgring-Nordschleife oft das Wetter die entscheidende Karte. So auch dieses Jahr. Eine halbe Stunde vor Schluss öffnete der Himmel seine Schleusen und änderte die gesamte Situation schlagartig. Während der lange in Führung liegende R8 von Land Motorsport mit Mies/de Phillippi/Winkelhock/van der Linde, kurz vor dem starken Regenfall, durch ein technisches Problem an die Box musste, war das Rennen schon so gut wie verloren.

Der WRT-Audi #9 (Müller/Fässler/Frijns/Rast) übernahm die Führung. Als dann aber kurz später beide führenden Audi für einen abschliessenden Splash-and-Dash an die Box kamen, wurde der WRT-Audi auf Slicks wieder rausgeschickt, während beim Land-Audi ein Tankproblem erneut Zeit kostete, entschied man sich kurzerhand auf volles Risiko und das Team wechselte auf Regenreifen. Kurz danach standen grosse Teile der Strecke unter Wasser und der Land-Audi konnte sich den Sieg in letzter Sekunde sichern. Nach einem erneuten Boxenstopp verlor dann der WRT-Audi nicht nur den Gesamtsieg sondern auch noch den zweiten Platz an den Rowe-BMW #98 (Palttala/Catsburg/Sims/Westbrook) im Bereich Adenauer Forst.

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