Kurztest: Nissan Juke 2014

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Bei seinem Start vor kaum mehr als drei Jahren hat der Nissan Juke ein ganz neues Marktsegment ins Leben gerufen. Ich habe in Lissabon die leicht überarbeitete Version Nissan Juke 2014 getestet.

So wie der Nissan Qashqai dem Crossover-Segment den Weg bereitete, betrat auch der Juke Neuland: mit einem sehr speziellen Design und fortschrittlichen technischen Features ist der Juke in weniger als 40 Monaten von null auf 500’000 verkaufte Einheiten gestürmt.

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Optisch trennen sich die Meinungen. Nissan redet von einer Design-Ikone, ich sehe noch immer einen behinderten Frosch vor mir, aber wenn die Verkaufszahlen stimmen, ist der Fall ja klar. An der Front fallen die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten, der neue Kühlergrill und die robustere Gestaltung unterhalb des Stossfängers ins Auge.

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Die aggressivere Ausformung des Heckstossfängers harmoniert mit den neuen bumerangförmigen Rückleuchten mit LED-Lichtleittechnik, die bei Nacht für einen unverwechselbaren Auftritt sorgen. Die Farbpalette umfasst jetzt zehn Aussenlackierungen, darunter die drei neuen Farbtöne Sunlight Yellow Metallic, Ink Blue Metallic und Solid Red. Komplettiert werden die Änderungen am Aussendesign durch neue Räder: 16-Zoll-Stahl- und Leichtmetallfelgen für das Basisniveau Visia sowie verschiedene 17-Zoll-Leichtmetallräder für Acenta und Tekna. Zudem werden neue 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit farblichen Einsätzen angeboten, mit denen Kunden ihrem Fahrzeug eine persönliche Note verleihen können.

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten versprechen die neuen umfangreichen Personalisierungspakete, zu denen beispielsweise weitere farbige Einsätze für die Räder sowie kontrastierende Farben für Aussenspiegelkappen, Seitenschweller, Dachspoiler und Türgriffe gehören.

Nissan Juke Sitze

Insgesamt fünf Motorvarianten sind für den Juke erhältlich. Während der 1,5-Liter-dCi-Dieselmotor mit 110 PS (81 kW), der 1.6l (94 PS) und der 1.6l CVT (117 PS) unverändert bleiben, erhält die Benzinerpalette Zuwachs durch einen 1,2-Liter-DIG-T-Motor mit Turbolader und Direkteinspritzung. Das quirlige Triebwerk produziert 115 PS (85 kW) Leistung sowie ein maximales Drehmoment von 190 Nm und ersetzt den 1,6-Liter-Benziner mit 117 PS in der Handschaltversion.

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Da ich mich vor allem auf Fahrspass konzentriere, bin ich den 1,6-Liter DIG-T Benziner gefahren, der weiter verbessert wurde und jetzt im Drehzahlbereich unter 2.000/min noch mehr Drehmoment entwickelt. Das Triebwerk leistet weiterhin 190 PS (140kW). Als Alternative zur Version mit Sechsgang-Schaltgetriebe ist der Juke 1.6 DIG-T 4WD auch mit dem Xtronic Automatikgetriebe erhältlich, das jetzt in der manuellen Schaltgasse über einen zusätzlichen siebten Gang verfügt. Weiterhin angeboten wird der Juke 1.6 Xtronic mit dem Allradsystem ALL-MODE-4×4-i.

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So wie das Aussendesign den Juke von allen anderen Fahrzeugen unterscheidet, so eigenständig ist auch die Gestaltung des Interieurs. Optional lassen sich die Mittelkonsole, die Türinnenverkleidungen und andere Komponenten in Detroit Red, London White, Tokyo Black oder sogar in einem San Diego Yellow ausführen. Die in unserem Testwagen rote Mittelkonsole fühlt sich jedoch recht billig an und wird schnell verkratzen. Je nach Modellvariante gibt es zwei Stoffbezüge für die Sitze – Komfort oder Sport – sowie eine Lederausstattung für die Topversion.

Kurztest: Nissan Juke 2014 #JukeDNA

Alle in Europa verkauften Juke laufen im hochproduktiven Nissan Werk in Sunderland vom Band.
Der neue Juke ist in der Schweiz ab CHF 19’800.- erhältlich.

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