Porsche 918 Spyder

Porsche 918 Spyder

Der neue Porsche 918 Spyder mit bis zu 887 PS und 340 km/h Höchstgeschwindigtkeit verbindet maximale Performance mit minimalem Verbrauch.

Porsche 918 Spyder

Hauptantriebsquelle ist der 4,6-Liter-V8-Motor mit 608 PS Leistung, welcher Drehzahlen bis zu 9.150/min erlaubt. Die restliche Leistung teilen sich ein Hybridmodul an der Hinterachse und ein Elektromotor an der Vorderachse. Die Kraftübertragung zur Hinterachse übernimmt das für den 918 Spyder komplett überarbeitete Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK).

Das Carbon-Monocoque garantiert Leichtbau mit tiefem Schwerpunkt und senkt so das Leergewicht auf nur 1.640 Kilogramm. Der Porsche sprintet in nur 2,8 Sekunden von 0-100 km/h, von 0 – 200 km/h in 7,9 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt über 340 km/h. Die derzeit aktuelle Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgring liegt bei 7:14 Minuten.

Porsche 918 Spyder

Durch sogenannte Top Pipes ist auch der Klang auf höchstem Niveau, denn die die Abgasendrohre münden im oberen Heck unmittelbar über dem Motor. Kein anderes Serienfahrzeug weist diese Lösung auf. Grösster Vorteil der Top Pipes ist eine optimale Wärmeabfuhr, da die heissen Abgase auf kürzestem, direktem Weg abgeführt werden und der Abgasgegendruck gering bleibt.

Porsche 918 Spyder

Einzigartig ist das einzigartige Allradkonzept mit dem kombinierten Antrieb aus Verbrennungs- und Elektromotor an der Hinterachse und dem zweiten Elektromotor an der Vorderachse. Es basiert auf Erkenntnissen, die Porsche mit dem erfolgreichen 911 GT3 R Hybrid im Renneinsatz gesammelt hat. Durch den zusätzlichen, individuell steuerbaren Frontantrieb lassen sich insbesondere in Kurven neue Fahrstrategien für extrem hohe und sichere Kurvengeschwindigkeiten realisieren.

Porsche Active Aerodynamic (PAA), ein System verstellbarer Aerodynamikelemente sorgt für eine einzigartige, variable Aerodynamik, die in drei Stufen automatisch zwischen optimaler Effizienz und maximalem Abtrieb operiert und auf die Betriebsmodi des Hybridantriebs abgestimmt ist. Im “Race”-Modus wird der ausfahrbare Heckflügel steil angestellt und erzeugt so einen hohen Anpressdruck auf der Hinterachse. Ergänzend fährt auch der Spoiler aus, der im Bereich des Strömungsabrisses zwischen den beiden Stützen des Flügels angebracht ist. Zudem werden zwei verstellbare Luftklappen im Unterboden vor der Vorderachse geöffnet und leiten einen Teil der Luft in Diffusorkanäle der Unterboden-Verkleidung. Dadurch entsteht auch an der Vorderachse ein “Ground-Effect”.

Porsche 918 Spyder

Beim Fahrzeugstart ist der “E-Power”-Modus bei ausreichendem Ladezustand der Batterie der standardmässig eingestellte Betriebsmodus. Der Verbrennungsmotor wird in diesem Modus nur bei Bedarf genutzt. Im “Hybrid”-Modus arbeiten Elektromaschinen und Verbrennungsmotor abwechselnd mit dem Fokus auf höchste Effizienz und geringsten Kraftstoffverbrauch.

Für mehr Dynamik setzt der 918 Spyder seine Motoren im Modus “Sport-Hybrid” ein. Der Verbrennungsmotor ist jetzt immer in Betrieb und übernimmt den Hauptantrieb. Race-Hybrid” ist der Modus für höchstmögliche Performance und besonders sportliche Fahrweise. Die Elektromaschinen werden bis an die maximale Leistungsgrenze genutzt, um die grösstmögliche Performance für den Rennstreckeneinsatz zu bieten.

Der “Hot Lap”-Knopf in der Mitte des Map-Schalters setzt auch die letzten Reserven des 918 Spyder frei und ist nur im “Race-Hybrid”-Modus aktivierbar. Ähnlich einem Qualifikations-Modus wird die Traktions-Batterie dadurch für einige schnelle Runden an ihrer maximalen Leistungsgrenze betrieben. Dabei wird die komplette verfügbare Energie der Batterie abgerufen.

Porsche 918 Spyder

Um die Alltagstauglichkeit zu gewährleisten hat entwickelte Porsche ein neues System mit einer Plug-In-Ladeschnittstelle. Über diesen Ladeanschluss in der B-Säule der Beifahrerseite kann der Stromspeicher direkt mit dem häuslichen Stromnetz verbunden und geladen werden. Am Stromnetz mit 230 Volt Spannung kann die Traktionsbatterie über das mitgelieferte Porsche Universal-Ladegerät (AC) an einer mit zehn Ampere abgesicherten Steckdose beispielsweise innerhalb von vier Stunden geladen werden. Optional ist die Porsche Schnell-Ladestation (DC) erhältlich. Mit dieser kann die Hochvoltbatterie des 918 Spyders in knapp 25 Minuten komplett geladen werden.

Porsche 918 Spyder Interior

Das Cockpit ist sehr fokussiert und in zwei grundsätzliche Bereiche aufgeteilt: Einerseits sind die zum Fahren wesentlichen Bedienelemente rund um das Multifunktionslenkrad gruppiert, kombiniert mit der Fahrerinformation durch drei grosse Rundinstrumente. Andererseits ist der Infotainment-Block in der hochgezogenen Mittelkonsole, die der Carrera GT einführte, untergebracht. Ausgeführt in neuartiger Black-Panel-Technologie lassen sich per Multitouch Steuerungsfunktionen intuitiv bedienen wie beispielsweise Klimaautomatik, Flügelverstellung, Licht und das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Burmester High End-Soundsystem.

Der neue Porsche 918 Spyder wird auf 918 Exemplare limitiert sein und einen Grundpreis von 768 026 Euro haben. Das Weissach-Paket bietet Kunden des 918 Spyder, die besonders Performance-orientiert sind und noch 50’000 Euro übrig haben, noch mehr Performance dank mit leichteren Magnesium-Schmiede-Rädern, reduzierter Geräuschdämmung und den Verzicht auf das Klima- und Entertainment-System.

Mein Fazit: Sehr interessant zu sehen, wie endlich der Hybridantrieb als Gewinn für die kompromisslose Fahrdynamik eingesetzt wird und nicht nur um den Verbrauch zu senken. Schade wird es nur 918 Exemplare davon geben.

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