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Neuvorstellung: Maserati Grecale Trofeo (530 PS)

Maserati greift mit dem bis zu 530 PS starken Maserati Grecale Trofeo die uns bekannten BMW X3 M Competition, Porsche Macan GTS und Mercedes-AMG GLC 63 S AMG an. Er will «The Everyday Exceptional» darstellen, also «das alltäglich Aussergewöhnliche».

Drei Grecale-Versionen werden zur Lancierung angeboten: der GT, angetrieben von einem Mildhybrid-System mit Vierzylindermotor und 300 PS, der Modena mit einem 330 PS starken Vierzylinder-Mildhybrid-Antrieb und der kraftvolle Trofeo, der über einen auf dem Nettuno-Motor des MC20 basierenden 3.0-Liter-V6-Benziner mit 530 PS verfügt.

Der Grecale Folgore wird als 100 % elektrische Version mit 400-V-Technologie die Palette vervollständigen.

Der neue SUV will in Bereichen wie der Geräumigkeit und dem Komfort herausstechen. Maserati erwähnt vorab stolz, dass er eigentlich überall Klassenbester sei, also bei Platzangebot, Fahreigenschaften, Beschleunigung (der Trofeo schafft 0 – 100 km/h in 3,8 Sekunden), Höchstgeschwindigkeit (wieder der Trofeo mit 285 km/h), Klangbild und dem üppigen Einsatz von hochwertigen Materialien wie Holz, Karbonfaser und Leder. Ob das auch wirklich so ist, werden erste Tests später in diesem Jahr zeigen.

Das Design des Grecale verkörpert das neue Markenbild von Maserati, das in jedem neuen Modell seit dem MC20 zur Anwendung kommt. Die Front zeigt einen tiefen und imposanten Grill. Das Profil bietet durch die fliessende Körpersprache mit sich deutlich windenden Linien und technischen Komponenten, die durch den Einsatz von Karbonfaser betont werden, einen bemerkenswerten Kontrast zwischen Klarheit und Technologie. Am Heck fallen die zur Trapezlinie passenden, von Giugiaros 3200 GT inspirierten Boomerang-Rückleuchten auf, die dank der Coupéform im Sportwagenstil noch mehr Eindruck machen.

Zu den herausragenden technischen Merkmalen im Innenraum gehört die die traditionelle Maserati Uhr mit ebenso traditionellem Zifferblatt. Erstmalig als digitale Variante, verwandelt sie sich mittels Sprachsteuerung in einen veritablen Concierge. Alles ist berührungsgesteuert und von einer ästhetischen Klarheit. Die Technik wird über Bildschirme verwaltet: den 12,3-Zoll-Zentralscreen (dem grössten je in einem Maserati verbauten), einem weiteren 8,8-Zoll-Display für die Zusatzsteuerungen sowie einem dritten Bildschirm für die hinteren Passagiere.

Eine Rundum-Sound-Erfahrung im Fahrzeug bringt derweil den Klanggenuss auf einen absoluten Höchstwert, gewährleistet vom typischen Maserati-Röhren und dem integrierten Sonus faber 3D-Sound-System. Dieses ist standardmässig im Premium-Level dabei und beinhaltet 14 Lautsprecher. Auf Wunsch sind es sogar 21 Lautsprecher im High-Premium-Level.

Wir schätzen die Verfügbarkeit auf Q3 oder sogar Q4 2022 ein, Anhaltspunkte zum Preisgefüge gibt es noch keine. Die Freude ist gross, nach dem Maserati Levante Trofeo und dem Ghibli Trofeo, greift Maserati in das Boom-Segment der Kompakt-SUV. Bei einem erfolgreichen Launch sind die Italiener dann wohl auch in der Lage, die Entwicklung zukünftiger Sportwagen entsprechend zu stützen, ähnlich wie das Porsche mit Macan und Cayenne seit Jahren sehr erfolgreich macht.

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